Eine fotografische Entdeckung


Barbara Köppe
Das (de)konstruierte Glück
Fotografien DDR 1964 – 1990
Herausgegeben von Ursula Röper
160 Seiten
21 x 22,5 cm
130 Abbildungen
gebunden
ISBN 978-3-89479-953-3


24,95 EUR



Eine echte Entdeckung: Dieses Buch stellt eine Fotografin vor, die uns mit ihrem eigenwilligen Blick ungewöhnliche Einsichten in den Alltag der DDR ermöglicht. Barbara Köppe hat sich vorwiegend mit der Lebenssituation von Frauen in der DDR auseinandergesetzt. Davon erzählen ihre frühen sozialdokumentarischen Reportagen ebenso wie ihre späteren Werkzyklen, in denen sie u.a. den ungeschminkten Arbeitsalltag der Arbeiterinnen in völlig verrotteten Betriebsstätten festhielt.
Neben einer umfangreichen Auswahl aus diesen Werkgruppen enthält der Band einfühlsame Porträts unter anderem von Anna Seghers, Christa Wolf, Erwin Strittmatter und Heiner Müller. Das Buch gibt mit 130 Arbeiten zum ersten Mal einen Überblick über das Lebenswerk der Fotografin.

Barbara Köppe arbeitete nach ihrem Abschluss an der Letteschule Berlin als freie Fotografin und Fotojournalistin in der DDR, zunächst für den Sonntag und die Neue Berliner Illustrierte, später auch für die Künstleragentur und kirchliche Auftraggeber. Seit Ende der 1970er-Jahre entwickelte sie eigene Werkgruppen.

Ursula Röper
studierte Religionswissenschaft, Ethnologie und Psychologie an der Freien Universität Berlin und arbeitet heute als Publizistin und freie Kuratorin. Sie veröffentlichte eine Vielzahl von Büchern und Aufsätzen zu kulturhistorischen Themen. Ursula Röper ist zu verdanken, dass Barbara Köppes Fotografien wiederentdeckt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.


»großartige, humorvolle Charakterstudien (...) starke, emphatische Porträts«
FAZ

»Barbara Köppe als subtile Beobachterin, ehrliche Chronistin, als so empathische wie humorvolle Erzählerin.«
Berliner Zeitung

»eine überfällige Wiederentdeckung«
Der Tagesspiegel

»mehr als nur Dokumente des Lebens in der DDR«
RBB Kulturradio

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