Eckhart Gillen
Feindliche Brüder?
Der Kalte Krieg und die deutsche Kunst 1945–1990
512 Seiten
300 Abbildungen in Farbe
21 x 26 cm, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-89479-565-8


39,95 EUR



Dieses Buch lenkt zwanzig Jahre nach dem Mauerfall erstmals die Aufmerksamkeit auf die deutsche Kunst im Zeitalter des Kalten Krieges. Im aufgeladenen Spannungsfeld der ideologischen Systemgegensätze haben die Künstler in Ost und West eine vielschichtige und sehr eigenständige politische Ikonografie entwickelt: In ihren Werken suchen sie nach ästhetischen Ausdrucksformen für das Erbe einer gemeinsamen Geschichte und die Existenz in einer konfliktreichen Gegenwart.

Eckhart Gillen zieht in diesem Buch Bilanz. Überzeugend legt er dar, dass es an der Zeit ist, die alten Feindbilder und Vorurteile zu relativieren und durch einen neuen unbefangenen Rückblick auf die Kunst im geteilten Deutschland abzulösen. Anhand von mehr als 300 Farbabbildungen verdeutlicht er, wie in Bildern und Skulpturen historische Erinnerungen und subjektive Wahrnehmungen höchst unterschiedlich verarbeitet wurden, wo sich aber auch ästhetische Berührungspunkte entdecken lassen. So wird im Fokus der Kunst die deutsche Zeitgeschichte auf eine neue, oft überraschende Weise als ein gemeinsamer kultureller Erinnerungsraum sichtbar. 

  • Die erste Gesamtschau zum Thema »Deutsche Kunst im Kalten Krieg«
  • Ein neuer Blick auf deutsche Zeitgeschichte – aus der Perspektive der Kunst
  • Mit mehr als 300 abgebildeten Werken ein umfassendes Kompendium zur politischen Kunst


»ein gut lesbarer Wälzer«
(Zitty Berlin)

»exzellentes Buch (…) räumt mit alten Klischees auf«
(Spiegel online)

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