Yair Nehorai
Das Kind der Talibanfrau
Eine ultraorthodoxe Familie in Israel
244 Seiten, 14,0 x 21,5 cm
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-89479-746-1


19,95 EUR

Als eBook bei

Leseprobe »


In Israel werden sie »Talibanfrauen« genannt: ultraorthodoxe Jüdinnen, die im Namen der Tugend ihre weiblichen Formen unter mehreren Lagen Stoff verbergen. In diesem Buch wird die Geschichte eines Jungen erzählt, dessen Mutter sich zunehmend radikalisiert. Zurückgezogen in ihrer Glaubensgemeinschaft lebend, verwehrt sie auch ihren Kindern den Kontakt zur Außenwelt. In einer knappen, poetischen Sprache werden die Erlebnisse und Erfahrungen des Jungen, seitdem er sechs Jahre alt ist, festgehalten – und geben uns damit tiefe Einblicke in eine Welt, die uns bislang verschlossen war.
Inspiriert von einer wahren Begebenheit, vermittelt "Das Kind der Talibanfrau" eindringlich, welche fatalen Auswirkungen Zwangspädagogik und religiöse Indoktrination auf Kinder aller Kulturkreise und Glaubensgemeinschaften haben.

Yair Nehorai ist Strafverteidiger und betreibt eine Anwaltskanzlei in Jerusalem. Nehorai genoss eine tolerante religiöse Erziehung, praktiziert heute jedoch keine Religion mehr. In den letzten Jahren vertrat er einige Mandanten, die extremen religiösen Gruppierungen angehörten. Er war mit einigen aufsehenerregenden Fällen betraut, die die zunehmenden Spannungen zwischen Staat und Religion in Israel sichtbar machen.


»Dass der Autor die ungewöhnliche Form des Prosagedichts wählt, lässt das Buch eindrücklich werden. (...) Das Kind der Talibanfrau ist auch ein universelles Buch.«
Jüdische Zeitung

»ein mutiges, ein interessantes und ein lesenswertes Buch«
Deutsche Welle

Empfehlung versenden





keine Kundenbewertung