"Deutsche Bibliothek des Ostens"


Theodor Gottlieb von Hippel
Und nun in Königsberg!

216 Seiten
12,5 x 18,5 cm
gebunden
ISBN 978-3-89479-899-4


14,90 EUR


Theodor Gottlieb von Hippel (17411796), der anonym schriftstellernde, heute weitgehend vergessene Oberbürgermeister von Königsberg und auserlesene Freund Kants und Hamanns, gehört zu den merkwürdigsten Gestalten der deutschen Literaturgeschichte.
Als kühn experimentierender Vertreter der gesellschaftskritisch-humoristischen Prosa und verbissen um die letzten Wahrheiten ringender Gottsucher, in dessen Seele sich religiöse Empfindsamkeit mit aufklärerischer Skepsis und avantgardistischen Zukunftsvisionen vermengten, war er ein typisches Kind des ausgehenden achtzehnten Jahrhunderts. Seine »Lebensläufe nach aufsteigender Linie« sind der
erste Roman, in dem sich die Ereignisse ganz im preußischbaltischen Raum zutragen. Sie hinterlassen der Nachwelt ein kulturhistorisches Dokument von außergewöhnlichem Wert.
Die vorliegende Ausgabe kann zwar, bedingt durch den großen Umfang des Romans, nur ausgewählte Kapitel bieten, bringt aber diese erstmals seit der Originalausgabe (17781781) unverändert im Hippeischen Wortlaut. Der Titel »Und nun in Königsberg!« ist ein Zitat aus dem Roman.

Die "Deutsche Bibliothek des Ostens bei Nicolai" hat sich bereits 1988, als die ersten Bände erschienen, auf eine Spurensuche begeben, um "eine einst bedeutsame literarische Landschaft des 18., 19. und ersten Drittels des 20. Jahrhunderts in Erinnerung" zu bringen. Eine Auswahl dieser "Bibliothek des Ostens" legen wir wieder auf - und bieten damit eine wunderbare Gelegenheit, die faszinierenden Landschaften und Städte in unseren östlichen Nachbarländern, die heute beliebte Reiseziele sind, auch auf literarische Weise neu zu entdecken.


Empfehlung versenden





keine Kundenbewertung