Hans-Hermann Hertle (Hg.)
Kathrin Elsner (Hg.)
Der Tag, an dem die Mauer fiel
Die wichtigsten Zeitzeugen berichten vom 9. November 1989
272 Seiten
65 S/W-Abbildungen
16,5 x 24 cm, Broschur
ISBN 978-3-89479-537-5


14,95 EUR



Der Fall der Mauer am 9. November 1989 war einer der großen Momente der jüngeren Zeitgeschichte und eine Epochenwende: Er markierte das Ende des Kalten Kriegs und ermöglichte die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands. Aber wie kam es eigentlich zu dem überraschenden Mauerfall? War er tatsächlich die Folge eines Irrtums? Und welche Rolle spielten die Medien in den entscheidenden Stunden?

Nach zwanzig Jahren ist es an der Zeit, die Hintergründe jener Nacht erneut in Erinnerung zu rufen. Mehr als 150 Zeitzeugen kommen in diesem Buch zu Wort: Spitzenpolitiker, Journalisten und Schriftsteller, aber auch Grenzsoldaten, Mauerflaneure und Taxifahrer. Ihre Aussagen und Berichte bringen dem Leser die historischen Vorgänge des 9. November 1989 noch einmal verblüffend nahe. Wichtige Dokumente aus jenen Tagen wie der berühmte Zettel von Günter Schabowski sowie zahlreiche bewegende Fotografien vervollständigen den außergewöhnlichen Blick auf die dramatischen Ereignisse. 

  • Der erfolgreiche Dokumentationsband über den Mauerfall in einer preiswerten Neuauflage
  • Authentische Zeitgeschichte, spannend aufbereitet
  • Mit Berichten von Zeitzeugen, Dokumenten und zahlreichen Fotografien
  • Erinnerungen u.a. von Hans-Dietrich Genscher, Michail Gorbatschow, Joachim Gauck, Günter Schabowski, Ulrich Wickert und Günter de Bruyn


»Ein lesenswertes Buch über den Tag, der die Welt veränderte.«
(Hessische/ Niedersächsische Allgemeine)

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1 Kundenbewertung:

Bewertung: 5 von 5 [5 von 5]25. Juli 2011

Die beiden Autoren, Hans-Hermann Hertle und Kathrin Elsner haben mit ihrer Dokumentation in fast minütlich-stündlich genauer Form die Erinnerungen von Zeitzeugen aus Politik, Wirtschaft und Kultur zum Mauerfall zusammen getragen. Der Leser kann auf Grund Schabowskis Zettel-Irrtums "Ab wann tritt das in Kraft" die Berliner Ereignisse zum Fall der Mauer noch einmal genau verfolgen und sie mit seinen eigenen Erinnerungen vergleichen. Bei allem wird jedoch auch klar, dass der "Irrtum" von Schabowski nur einen Zeitfaktor ausmacht, einen Katalysator zum Mauerfall. Die Geschehnisse laufen in protokollarischer Form ab. Eine romanhafte Erzählung sollte der Leser nicht erwarten. Alles in allem ein sehr gutes Zeitzeugnis! (Peter Seidel)

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