Fotograf Jonas Maron
Autor Michael Althen

Chandlers Welt
Eine Spurensuche an der amerikanischen Westküste
Ausgezeichnet mit dem "Deutschen Fotobuchpreis 2004"
144 Seiten
62 Abb. im Duotone
24 x 28 cm
Gebunden mit Schutzumschlag

ISBN 10: 3-89479-129-2
ISBN 13: 978-3-89479-129-2
34.90 € (D), sFr 58.90

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»Ich halte es für möglich, dass der Ruhm des Autors Raymond Chandler den des Autors Ernest Hemingway überdauert.« (Helmut Heißenbüttel)

Mit Philip Marlowe schuf Raymond Chandler den Prototypen des literarischen Privatdetektivs, Humphrey Bogart hat ihm in seiner kongenialen Darstellung ein Gesicht im Film gegeben – beide sind uns allen präsent, wenn wir an Kriminalgeschichten denken.

An der amerikanischen Westküste, in und um Los Angeles lässt Raymond Chandler Philip Marlowe seinen undurchsichtigen Fällen nachgehen. Chandlers unvergleich-licher Ton, seine unnachahmliche Art der Figuren- und Handlungsführung, nicht zuletzt die legendär lakonischen Gedanken des Privatdetektivs und die pointierten Dialoge haben die Marlowe-Romane zum niemals veraltenden Standard der Kriminalliteratur werden lassen.

Der Berliner Fotograf Jonas Maron hat sich auf eine literarische Recherchereise begeben und die Welt, die Raymond Chandler in seinen Romanen entwirft und beschreibt, mit der Kamera aufgespürt. Die dabei entstandene Serie beeindruckender Schwarzweißfotografien zeigt nicht nur ein ungewöhnliches und stimmungsvolles Bild der amerikanischen Westküste, sie erweckt vor allem unmittelbar die ganz besondere Atmosphäre, die jeder, der jemals einen Roman von Raymond Chandler gelesen oder eine Verfilmung gesehen hat, für immer im Gedächtnis behält.

62 großformatige, überraschende und faszinierende Fotografien in bester Duotone-Qualität zeigen „Chandlers Welt“ in eindringlicher Weise. Eine Reihe von Passagen aus Chandlers weltberühmten Romanen lassen diese Welt auch literarisch noch einmal erstehen.

In seinem Essay geht der Filmkritiker und Autor Michael Althen der spezifisch Chandler’schen Atmosphäre nach, die sich den ganz eigenwilligen literarischen Federstrichen des Autors verdankt und, wie Jonas Marons eindrucksvolle und ungewöhnliche Bilderserie zeigt, entgegen aller Erwartung auch im Bild festhalten und erzeugen lässt.