"Deutsche Bibliothek des Ostens"


Daniel Chodowiecki
Die Reise von Berlin nach Danzig

168 Seiten
12,5 x 18,5 cm
gebunden
ISBN 978-3-89479-894-9


14,90 EUR


Daniel Nikolaus Chodowiecki, geboren 1726 in Danzig und gestorben 1801 in Berlin, ist eine der kulturgeschichtlich wie auch kunstgeschichtlich wichtigsten Persönlichkeiten des Zeitalters der Aufklärung in Deutschland. Als Illustrator zeitgenössischer Literatur und als Porträtist, dem das Prinzip der Naturwahrheit oberstes künstlerisches Gebot war, hat er das Leben und bedeutende Persönlichkeiten seiner Zeit in zahlreichen Bildern festgehalten. Für das bürgerliche 19. Jahrhundert ist er damit zum Begründer einer neuen Form des Genrebildes und des geschichtlichen Ereignisbildes geworden.
Sein geschriebenes und gezeichnetes Tagebuch einer Reise nach Danzig im Jahre 1773 gilt zu Recht als der vielleicht schönste und interessanteste Teil seiner künstlerischen Hinterlassenschaft.
Das Tagebuch, das Chodowiecki auf der Reise in Französisch führte, ist nur in einer anonymen Abschrift vorhanden. Dieser zweite Band legt erstmalig eine Neuübersetzung vor, die in ihrer Texttreue Einblick in Chodowieckis Stil, Denk- und Wahrnehmungsweise erlaubt.

Die "Deutsche Bibliothek des Ostens bei Nicolai" hat sich bereits 1988, als die ersten Bände erschienen, auf eine Spurensuche begeben, um "eine einst bedeutsame literarische Landschaft des 18., 19. und ersten Drittels des 20. Jahrhunderts in Erinnerung" zu bringen. Eine Auswahl dieser "Bibliothek des Ostens" legen wir wieder auf - und bieten damit eine wunderbare Gelegenheit, die faszinierenden Landschaften und Städte in unseren östlichen Nachbarländern, die heute beliebte Reiseziele sind, auch auf literarische Weise neu zu entdecken.


Empfehlung versenden





keine Kundenbewertung