Johannes Heesch / Ulrike Braun
Orte erinnern
Spuren des NS-Terrors in Berlin
Ein Wegweiser

Herausgegeben von Günter Braun
Mit Fotogafien von Erik-Jan Ouwerkerk
236 Seiten, 2 Karten, 47 Abb. im Duotone
Format 12 x 21 cm, Klappenbroschur
Eur 12,90 / sFr 22,60
ISBN 3-87584-284-7


Berlin war im »Dritten Reich« nicht nur Sitz der Reichsregierung und nahezu
aller Spitzen des Staates, der Verwaltung, der Justiz und der Wehrmacht,
sondern auch der Führung von Partei, SS, SD und Gestapo und damit aller
Institutionen, welche die Verbrechen des Nationalsozialismus geplant,
organisiert und durchgeführt haben. In der Stadt gibt es eine große Zahl von
Orten der Erinnerung - Erinnerung an die Opfer des Unrechtsstaates wie auch
an diejenigen, die sich als Täter oder auch als Institutionen im Namen
dieses Staates schuldig gemacht haben. Dieser Wegweiser führt zu Orten des
NS-Terrors, an denen Menschen eingeschüchtert, diskriminiert, entrechtet und
ermordet wurden. Das Buch stellt eine Auswahl der wichtigsten Orte der
Erinnerung in Berlin vor. Geografisch gegliedert, erklärt es die
historischen Zusammenhänge und erzählt Geschichten hinter der Geschichte.
Die Kapitel bieten alle praktischen Informationen für Besucher wie
Anschriften, Öffnungszeiten und Verkehrsverbindungen. Ein Anhang enthält
alle Quellen und aktuelle Literaturhinweise.

Johannes Heesch, Jahrgang 1966, studierte Politische Wissenschaften in
Berlin. Er ist Mitarbeiter in einem Forschungsprojekt der Freien Universität
Berlin zur Rezeption des Nationalsozialismus nach 1945, Lehrbeauftragter der
Technischen Universität Berlin und Bildungsreferent bei der
Friedrich-Ebert-Stiftung. Er publiziert zu zeithistorischen Themen.

Ulrike Braun, Jahrgang 1965, studierte Literaturwissenschaft und Slawistik
in Berlin, Hamburg und St. Petersburg. Sie lebt als Lektorin und
Sachbuchautorin in Berlin.