Stiftung Stadtmuseum Berlin (Hg.)
Berlin 1945/46
Fotografien von Cecil F.S. Newman
128 Seiten
21 x 16,5 cm
120 S/W- und Farb-Abbildungen
Klappenbroschur
ISBN 978-3-89479-948-9






ausverkauft

Cecil F. S. Newman (1914–1984) kam im Juli 1945 mit den Royal Engineers, der Pioniertruppe der Britischen Armee, in die Trümmerstadt Berlin. Er war als Ingenieur an der Wiederherstellung der Infrastruktur beteiligt. Newman fotografierte und dokumentierte die Zerstörungen der Stadt und immer wieder die Menschen, die er kennenlernte. Seine Bilder führen die furchtbaren Folgen des von Deutschland ausgegangenen Krieges vor Augen, von denen heute für die Nachgeborenen kaum mehr Spuren wahrnehmbar sind. Jedoch künden seine stilistisch eindringlichen Porträts auch von der Zuversicht der jüngeren Generation, die die Stadt wiederaufbaute.

Als Newman 1946 wieder in seine nordirische Heimat zurückkehrte, sprach er gut Deutsch und war ein ausgesprochener Berlin-Liebhaber. Dennoch kam er nie wieder zurück. Seine Tochter überbrachte dem Berliner Stadtmuseum die fotografische Sammlung ihres Vaters, der 1947 in die Royal Photographic Society aufgenommen wurde. Eine Auswahl dieser bisher unbekannten Berlin-Fotografien ist in dem Band versammelt.


»Nicht das Ende, sondern das Bestehende, das wieder Aufzubauende ist Newmans ästhetisches Leitmotiv. Er ist ein Dokumentarist der ersten Lebenszeichen, des frühen Nachkriegsaufbaus in Berlin.«
taz

»Cecil Newman hat eine eigene Handschrift. Er weitet den Blick auf eine Stadt, die gerade einen Weltkrieg hinter sich hat.«
Berliner Morgenpost

» ... man kann nur staunen, dass aus dieser Wüste wieder eine Stadt geworden ist. Also, Buch in die Hand und Standorte suchen und eine Zeitreise machen.«
radioBerlin 88,8

Empfehlung versenden





keine Kundenbewertung

  • Das könnte Sie auch interessieren: