Eine atemberaubende Erzählung mit unglaublichen
Details zum Ersten Weltkrieg


Hans von Trotha
Czernin oder wie ich lernte, den Ersten Weltkrieg zu verstehen
504 Seiten
14 x 21,5 cm
gebunden
ISBN 978-3-89479-795-9


28,00 EUR

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Berlin 1991. Nach dem Mauerfall gelangt ein junger Mann unter mysteriösen Umständen in den Besitz von brisanten Papieren, die seinem Urgroßvater gehörten, dem Grafen Ottokar Czernin. Der war Außenminister der österreichisch-ungarischen Monarchie und stürzte 1918 über eine nie ganz aufgeklärte Affäre, deren Folgen bis in die Gegenwart reichen. Der zunehmend faszinierte Urenkel taucht ein in das schillernde Leben eines intelligenten, verführerischen, aber auch ehrgeizigen und unbeherrschten Mannes - und in eine Welt, die in einem grausamen Krieg auseinanderbricht.
Ein faszinierendes Panorama des untergehenden Habsburger-Reichs. Eine Parabel über das Wesen des Politischen. Ein Buch über die Unausweichlichkeit der Geschichte – und darüber, dass man der historischen Wahrheit vielleicht nur in einem Roman näherkommt.

Hans von Trotha hat in Heidelberg und Berlin Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie studiert und über Literatur und Gartenkunst im 18. Jahrhundert promoviert. Er war lange Jahre Verlagsleiter des Nicolai Verlags und lebt als freier Publizist und Schriftsteller in Berlin.


»Dieser Roman wird unsere Sicht auf den Ersten Weltkrieg verändern wie wenige Bücher zuvor.«

Joachim Scholl, Deutschlandradio Kultur


»eines der lesenswertesten Bücher, die dieses Jahr zum Ersten Weltkrieg erschienen sind.«
WDR 3

»Hans von Trotha hat mit seinem Roman über das Ende der Donaumonarchie einen Coup gelandet. Er präsentiert Geschichte in ihrer ansprechendsten Form. Großartig!«
Die Presse

»Das ganze Buch ist eine Wucht. Informativ, klug, brillant geschrieben und unglaublich spannend zu lesen. Weltgeschichte pur«
Die Rheinpfalz

»Hans von Trotha entwirft mit akribisch durchkomponiertem Detailreichtum ein vielschichtiges Panorama der letzten Jahre der österreichisch-ungarischen Monarchie.«
Berliner Zeitung

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Bewertung: 4 von 5 [4 von 5]1. April 2014

Ein beeindruckendes Buch über das Leben und Wirken des Grafen Ottokar Czernin, das die menschliche und verletzliche Seite des Mannes in den Mittelpunkt stellt. Geschickt versteht es Hans von Trotha in seinem Roman "Czernin oder wie ich lernte, den Ersten Weltkrieg zu verstehen" die Vergangenheit mit der Zukunft zu verweben. Er erzählt eigentlich die Geschichte von Max, dem Urenkel des Grafen Czernin, der im Jahr 1991 von seiner Großmutter eine mysteriöse Tasche mit Papieren ihres Vaters ausgehändigt bekommt. Eigentlich will er zunächst mit der Sache gar nichts zu tun haben, doch bald ist seine Neugier geweckt und er begibt sich auf Spurensuche, um die Geheimnisse, die seinen Urgroßvater umgeben, zu lüften. Dabei stößt er jedoch schnell auf Hindernisse: hinter den alten Dokumenten sind auch noch andere Menschen her - und diese schrecken auch vor einem Verbrechen nicht zurück. Im Verlauf des Buches können wir erleben, wie die Ähnlichkeiten zwischen Max (der eigentlich auch "Ottokar" heißt) und seinem Urgroßvater Ottokar immer deutlicher zutage treten. Der Autor verbindet in vielen Parallelen geschickt die Vergangenheit mit der Gegenwart und lässt die Geschichte lebendig erscheinen. Eher kurze Kapitel und häufigere Orts- bzw. Zeitenwechsel verhindern zusätzlich, dass Längen entstehen. Die Wirren des Ersten Weltkriegs werden dem Leser auch sehr wahrheitsgetreu durch die Verwendung vieler echter Dokumente aus dieser Zeit wiedergegeben. Das Buch würde ich allen Lesern empfehlen, die bereits über ein solides Grundwissen über den Ersten Weltkrieg verfügen, die aber in unterhaltsamer Form noch mehr darüber erfahren möchten. Fazit: Ein sehr interessantes Stück Geschichte, geschickt und unterhaltsam verwoben mit Fiktion und Gegenwart. (Angi Stumpf)

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